Sieg im Ostsachsenderby!

vom 26. April 2016

SV Rot-Weiß Bad Muskau – LSV Neustadt/Spree 1:2 (1:2)

 

Von der ersten Minute an war bei diesem Derby wie bei allen voran gegangenen Derbys so richtig Feuer im Spiel. Offensives Spiel und Tempo auf beiden Seiten machte dieser Landesklassepartie alle Ehre. Folgerichtig ließ auch das erste Tor nicht lange auf sich warten. In der 9. Minute konnten die Hausherren zunächst einen Eckball und einen gefährlichen Einwurf der Neustädter klären. Den dritten Ball aber nutzte Norman Both nach genauem Pass von Tobias Lohr eiskalt zur frühen Führung für den LSV. In der Folgezeit zogen sich die Gäste in die eigene Hälfte zurück. Das eröffnete den Parkstädtern etwas mehr Spielmöglichkeiten. Auch die Entlastung oder Umkehrspiel und Konter wurden nun etwas weniger. So nahm auch der Druck der Bad Muskauer mehr und mehr zu. Erst nach einer guten halben Stunde hatte man diese Phase überwunden. Prompt nahm auch das Spiel an Gefährlichkeit zu. In der 38. Minute nutzte Norman Both eine der Chancen und vollendete zum überraschenden 2:0 für den LSV Neustadt in der Partie. Natürlch wurden damit die Bad Muskauer eiskalt erwischt. Schade das man diese Starre der Gastgeber nur 5 Minuten für sich nutzen konnte. In der 43. Minute kamen die Gastgeber durch Yurii Medvediev zum 1:2 Anschlusstor vor der Pause.

In der zweiten Halbzeit merkte man den Gastgebern an, dass sie den Rückstand schnell wettmachen wollten. Zügig überbrückten sie das Mittelfeld und versuchten die gefährlichen Stürmer Sebastian Kölzov und Yurii Medvediev in Szene zu setzen. Zwar konnte die LSV Spieler den einen oder anderen Konter fahren. Doch fehlte im Abschluss die Präzision. In der 64. Minute dann die größte LSV Chance nach einem Querpass von Norman Both verfehlte Miloslav Kousal den Ball nur um Zentimeter. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide Beide Teams kämpften mit offenen Visier und dem deutlichen Willen ein Tor zu erzielen. Die Muskauer mit technischer Sicherheit etwas besser, die Neustädter aber mit den klareren Chancen. In der Schlussphase dann aber Hektik, etwas Härte und Herzinfarktähnliche Aktionen. Am Ende stand ein Auswärtssieg beim alten Rivalen für die Neustädter der nicht unbedingt nur glücklich, sondern auch verdient war.

„Kompliment an die Truppe, wie sie die technischen Nachteile durch die Umsetzung ihrer eigenen Stärken zum Sieg genutzt haben“, so Trainer Karsten Haasler.

LSV Neustadt/Spree spielte mit: Dominik Kosel, Christoph Wilde, Maik Nowotnick, David Schmidt, Florian Franke, Tobias Lohr (71. Falk Weichert), Norman Both, Carstenh Schneider, Silvio Liebe, Miloslav Kousal, Felix Panoscha

 

Text Werner Müller