Heimniederlage für die Erste.

vom 12. April 2016

LSV Neustadt/Spree – FV Dresden 06 Laubegast 0:2 (0:1)

Von Beginn an entwickelte sich ein interessantes Spiel auf spielersuch technisch taktisch hohen Niveau. Es trafen aber auch zwei Mannschaften aufeinander, die zu den besseren der Liga zu zählen sind. Dich Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst aus. In der 30. Minute prüften die Gäste mit ihrer ersten echten Torchance den Neustädter Tormann Dominik Kosel. Schon zwei Minuten später folgte dann doch die Führung der Gäste. Die LSV Abwehr spekulierte zu Unrecht auf Abseits und Christian Freudenberg bedankte sich artig für diesen Aussetzer und vollendete den Konter zur 0:1 Gästeführung. Dieses Tor verunsicherten die Gastgeber zunächst und sie brauchten zehn Minuten um wieder ins Spiel zu finden. In der 41. Minute spielten die Neustädter die erste wirklich verheißungsvolle Aktion. Doch dem Schuss von Martin Buder aus 15 Meter fehlte etwas die Schärfe. So konnte der Gästekeeper Patrick Richter den Ball noch aus der Ecke kratzen.

Die zweiten 45 Minuten begannen die Gastgeber mit mehr Elan. Schon war richtig Feuer in der Partie. In der gesamten zweiten Halbzeit belagerten die Gastgeber das Dresdener Tor. Hier hätten die Hausherren richtigerweise ein Tor machen müssen. Aber diese Phase verstrich ohne das wichtige Ausgleichtor. In der 70. Minute geschah das, was es im Fußball so oft gibt. Ein langer Ball der Dresdner überflankte die LSV Abwehr und Martin Wehner verwendet den Konter eiskalt zum 0:2 Siegtreffer für Laubegast. Auch wenn die Neustädter nun alles probierten, alles nach vorn werfen und die Gegner in den eigenen Strafraum drängten, ein Treffer gelang ihnen nicht mehr. Am Ende entschieden zwei individuelle Fehler ein tolles und intensives Landesklassespiel.

„Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Die Durchschlagskraft vorn hat uns ein wenig gefehlt. Aber wir haben zwei Fehler gemacht, welche die Gäste eiskalt genutzt haben“, so Trainer Karsten Haasler nach dem Spiel.

LSV Neustadt spielte mit: Dominik Kosel, Anton Rolof, Christoph Wilde, Maik Nowotnick, David Schmidt, Florian Franke, Norman Both, (67. Tobias Lohr), Carsten Schneider, Martin Buder, (77. Stanley Antkewitz, Toni Richter, Silvio Liebe

Text Werner Müller